Musikschulkonzert

Böttstein (CS) Wie auch schon im letzten Jahr trafen sich einige Schülerinnen und Schüler der Musikschule Böttstein am vergangenen Samstag, um in dem Obergeschoss des Rain III ihr Können unter Beweis zu stellen. Schon vor dem Konzert war bei einigen Teilnehmern die Aufregung oder zumindest eine kleine Anspannung zu spüren: Instrumente wurden gestimmt, Passagen oder das ganze Stück nochmals durchgespielt oder von einem Fuss auf den anderen getippelt. Eröffnet wurde das diesjährige Konzert von der Gitarrenklasse von Herrn Norbert Schonhardt. Om Jariwala sass konzentriert hinter seine Gitarre und gab seine beiden Stücke „Troika“ und „Katibim“ gekonnt und selbstsicher zum Besten. Darauf folgte Julian Kalt, der sich an ein bekanntes Werk traute. Mit „Freude schöner Götterfunken“ brachte er den Zuhörern einen Ohrwurm und der eine oder andere war vermutlich froh, dass dieses Stück nicht das Schlussstück war, denn sonst hätte es eventuell ein Begleiter für das ganze Wochenende werden können. Aber auch sein zweites Stück „Immer wieder“ bewies, dass Julian schon einige Übung auf der Gitarre hat! Lara Schuler präsentierte das Stück „Mad World“, während Kiera Smith „Nothing Else Matter“ zu Gehör brachte. Zum Abschluss der Präsentation der Gitarrenklasse kam das erste Highlight des Morgens. Liliana Rodrigues spielte auf der Gitarre „Aoplogize“ und den „Earthsong“. Damit begleitete sie sich selbst, denn sie sang auch noch dazu und verpasste den Zuhörern eine Gänsehaut, wie es die Originalsänger nicht hätten besser machen können.

Mit leisen Tönen ging es weiter, denn Frau Yvonne Canonica stellte ihre Blockflötenschülerin Viviane Jäggi vor. Hier kam man schon zum zweiten Ohrwurm des Vormittags, denn mit „Hejo, spann den Wagen an“ setzte Viviane dem Publikum ein weiteres altbekanntes Lied in die Ohren. Das Stück „Staccato und Legato“ zeigte zwei unterschiedliche Zungenanstösse auf, die sicherlich in der Zeit vor dem Konzert im Unterricht geübt wurden und nun das Ergebnis gekonnt präsentiert wurde.

Eine dem Publikum schon bekannte Teilnehmerin betrat nun die Bühne. Ida Fleischli mit ihrem Cello aus Frau Hye Ri Kims Celloklasse zeigte dem Publikum, dass das Cello nicht nur ein Begleitinstrument ist sondern durchaus auch im Vordergrund stehen darf. Das Allegro non troppo aus der „Sonate op.38“ hatte es in sich. Schöne schwelgende Stellen wechselten sich mit flotten Triolenläufen ab. Doch Ida zeigte, dass sie sowohl die Muse zum ruhigen besinnlichen Spiel, wie auch ihr Instrumente bei technischen Ansprüchen im Griff hat.

Mit nur drei Monaten Spielerfahrung wagte sich Vern Mallipudi aus der Klavierklasse von Herrn René Flury auf die Bühne. Gekonnt liess er seine Finger über die Tasten laufen und zeigte dem Publikum, dass man durch fleissiges Üben schnelle Fortschritte machen kann.

Den Abschluss übernahm dieses Mal die Trompetenklasse von Herrn Markus Hauenstein. Allerdings wurde das Publikum mit einer Überraschung überrascht. Da der ursprüngliche Trompetenschüler leider kurzfristig absagen musste, brachte Herr Hauenstein Ersatz und liess den jungen Gabriel Hauenstein auf die Bühne. Dieser spielte dem Publikum ein rassiges „Lagerfeuermedley“ mit vielen bekannten Melodien. Da durch die vielen, toll präsentierten Stücke mittlerweile die Sonne hinter dem Nebelschleier hervorgekommen war, konnte die Musikschulleiterin Cornelia Schulz die Teilnehmer und Zuhörer in einen sonnigen Samstag entlassen.

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