Ski- und Snowboardlager

Viel Schnee und frühlingshafte Temperaturen im Ski- und Snowboardlager der Schulen Böttstein in Arosa

Nach den warmen und sonnigen Februarwochen waren alle gespannt darauf, wie sich das Wetter anfangs März zeigen würde. Ein grosser Wetterumschwung fand zum Glück nicht statt und nach einigen Schneefällen vor dem Abreisesonntag zeigte sich das Wetter von seiner sonnigen Seite mit frühlingshaften Temperaturen.

Die gut eingespielten Abläufe funktionierten auch in diesem Jahr einwandfrei und somit stand einem erfolgreichen Lager nichts mehr im Wege. Nach dem Verladen des Gepäcks im Lastwagen der Garage Steffen (Herzlichen Dank den Steffen Brüdern für die tatkräftige Unterstützung und der Firma Kurztusch Gipsdesign aus Kleindöttingen für den notwendigen Anhänger!) brachte ein Bus der Firma Erne die 65 Teilnehmer zum Bahnhof Brugg, wo es anschliessend mit der Bahn weiter ging über Zürich und Chur nach Arosa. Die Sonne als ständiger Begleiter und die herrliche Landschaft hinauf nach Arosa verbreitete Hochstimmung und mit der Höhe stieg auch der Lärmpegel im Zug kontinuierlich an.  Nach dem Bezug der Zimmer im Sportcenter  machten sich alle gut ausgerüstet auf die Piste. Die Teilnehmer waren dankbar über die zentrale Lage der Unterkunft gleich beim Bahnhof und der Talstation der Weisshornbahn.  

Viele Schülerinnen und Schüler standen auch in diesem Jahr zum ersten Mal auf den Skiern oder dem Snowboard. Entsprechend waren die Leiterinnen und Leiter am ersten Tag gefordert. Der Trend weg vom Snowboard zum Skifahren setzte sich auch in diesem Winter fort.

Bei besten Bedingungen gelangen schon am Anreisetag die ersten Schwünge, auch wenn dies  nicht ganz so „easy“ war, wie manch einer sich das gedacht hatte. Die geduldigen Leiter halfen den Kindern gekonnt über die ersten Schwierigkeiten hinweg und zauberten, begleitet auch von einigen lustigen Kraftausdrücken, immer wieder ein Strahlen in die Gesichter der Kinder.  Die Klagen am Abend über Muskelkater und Prellungen wurden überdeckt durch zufriedene Vorfreude auf den nächsten Pistentag.

Am Montagmorgen blieben die Bergbahnen trotz herrlichem Sonnenschein wegen eines heftigen Fönsturms geschlossen. Das Alternativprogramm mit Eislaufen in der altehrwürdigen Halle in Arosa und die anschliessende Fahrt mit der Bahn nach Chur und dem Besuch der  Badi war nicht weniger attraktiv; vor allem die Drei- und Fünf- Meter-Sprungtürme und die lange Rutschbahn begeisterten die Schüler. Das Leitungsteam fand mehr Gefallen an den heissen Bädern im Freien.

Schneefall und Sonnenschein wechselten sich im Verlauf der Woche ab. Die Pistenbedingungen waren perfekt und die Fortgeschrittenen kamen zusätzlich in den Genuss der neuen spektakulären Bahn in die Lenzerheide. Die Schüler zeigten grossen Durchhaltewillen und waren am Ende der Woche stolz auf das Gelernte.

Auch in diesem Jahr konnte der Lagerleiter Thomas Brunner auf sein bewährtes und gut eingespieltes Leiterteam zählen, welches sich zusammensetzte aus ehemaligen Schülern und aktuellen Lehrpersonen der Schule. Das Küchenteam unter der Leitung von Marco Schläfli zauberte auch in diesem Jahr jeden Tag ein perfektes Menu auf den Tisch. Viel Freude bereitete den Kindern der Lagerhund der Familie Schläfli, welcher seinerseits vielleicht die aktivste Woche des Jahres erlebte.

Trotz müder Beine und manchen Prellungen waren die Schüler auch beim Abendprogramm motiviert dabei beim Pokern, Roulettespiel, der Quizshow, dem Lotto oder am Filmabend.

Höhepunkt des diesjährigen Lagers war bestimmt wiederum das Fondue Essen hoch oben im Skigebiet in der Carmennahütte mit der anschliessenden Fackelabfahrt durch die sternenklare Nacht hinunter nach Arosa.  Die Anfänger wurden mit dem Pistenfahrzeug hoch und wieder hinunter ins Tal gefahren. Die strahlenden Gesichter und leuchtenden Augen verrieten, dass dies für viele einer dieser magischen Momente war, welche man sein Leben lang nicht vergisst.

Die ungewohnte Situation, mit anderen Kindern in einem Zimmer zu schlafen, war die ganze Woche hindurch Grund und Aufregung genug, die Nächte etwas kürzer werden zu lassen. Die Kinder genossen die gemeinsame Zeit und meinten auf der Rückfahrt, das Lager sei viel zu schnell vorbei gewesen. Viele freuten sich nun bereits auf das Lager im nächsten Jahr, welches zur gleichen Zeit am gleichen Ort stattfinden wird.  Einen grossen Dank an dieser Stelle an alle Leiter, welche auch in diesem Jahr mit viel Herzblut und Können den Schülern das Ski- und Snowboardfahren beibrachten und an Marco Schläfli und seiner Familie für die perfekte Organisation der Küche und das prima Essen.

Nach oben ↑