Der Bär – Theater

«Der Bär, der ein Bär bleiben wollte»

Die Unterstufenschülerinnen und -schüler der Schulen Böttstein schnuppern Theaterluft.

Der Bär, Andreas Schertenleib, begrüsst die lebhafte Schar und beginnt mit einem ersten Lied die Geschichte vom «Bär, der ein Bär bleiben wollte» vorzutragen. Er begleitet sich dabei selber mit seinem ¾ Cello, was das junge Publikum sehr begeistert und mit einem ersten Applaus belohnt.

Nach diesem ersten Lied über den Abschied vom Sommer zieht sich der Bär in seine Höhle zurück. Während der Bär nun seinen Winterschlaf hält, wird über seiner Höhle eine grosse Fabrik auf den abgeholzten Waldboden gebaut.

Als er im Frühling erwacht, steht er staunend vor dem Fabrikgelände.

Weil niemand dem Bären glaubt, dass er wirklich ein Bär ist, wird er gezwungen als Fabrikarbeiter ans Fliessband zu stehen. Als es wieder Spätherbst wird, schläft der arme Bär dauernd bei der Arbeit ein und wird schlussendlich entlassen. Vielleicht ganz gut für den Bären, der wieder in den Wald zurückkehrt … 

Das Theater basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Jörg Müller und Jörg Steiner. Als Autor und Schauspieler dieses Ein-Mann-Stücks schlüpft Andreas Schertenleib in alle Rollen, vom tapsigen Bären über den Personalchef der Fabrik bis zum Motelportier, der ihn nicht im Motel übernachten lassen will.

Weil Andreas Schertenleib nicht auf der Bühne, sondern direkt vor dem Publikum spielt, sind die Zuschauerinnen und Zuschauer näher am Geschehen und aufmerksam dabei, obwohl der Berner Dialekt für viele eine ungewohnte Sprache ist.

Vielen Dank an die Hauswarte für ihre Mithilfe.

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