Das Haus, das gar kein Haus ist

Ein Theaterprojekt der 3a, Schulen Böttstein

Mit der Anmeldung für das «Geschichten Karussell», ein Angebot der FHNW, bot sich den Drittklässlern die Möglichkeit, Erfahrungen im Theaterspielen zu sammeln. Nach der «Kick off» Veranstaltung mit der Theaterpädagogin im Januar hatte die Klasse zwei Monate Zeit, ein eigenes Theaterstück zu entwickeln mit dem Thema «Spielregeln».

In drei Gruppen wurden Szenen erarbeitet und umgesetzt, um sie dann den Mitschülern vorzuspielen. Da die Klasse alle drei Geschichten verwenden wollte, begann nun die grosse Arbeit, diese in eine Story einzupassen und die entsprechenden Rollen zu lernen.

Die Kinder steuerten viele Ideen bei, unterstützten sich gegenseitig, brauchten aber auch viel Geduld, wenn sie zuschauen, warten oder auch Sätze ein paar Mal wiederholen mussten.

Von Woche zu Woche war ein Fortschritt erkennbar, auch für die Theaterspielenden selbst. Dank Frau Wurster, der Theaterpädagogin, lernten die Kinder, was es bedeutet, in eine andere Rolle zu schlüpfen und möglichst glaubhaft zu spielen.

Die Nervosität war gross, als die Klasse ihr Stück der Parallelklasse in der Kulturhalle vorspielen durfte. Zuvor schminkten sie sich gegenseitig, damit besser erkennbar war, ob nun Tiere, Polizisten oder Kinder auf der Bühne waren.

Zwei Theaterpädagogen unterstützten die beiden Klassen. Die Zuschauer_innen wurden zuerst eingestimmt und erhielten wertvolle Hinweise und Tipps. Sie waren dementsprechend aufmerksam und sehr konzentriert.

Das Theater war eine tolle Erfahrung. Die jungen Schauspieler_innen konnten viel profitieren. Bereits beim Texte schreiben diese Woche hatten sie deutlich mehr Ideen und brachten diese merklich schneller zu Papier.

Wir werden auf jeden Fall unser Stück weiter üben und hoffen darauf, dass wir es doch noch den Eltern vorführen können.

von Anders Noren.

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