Schulordnung

Gesetzliche Grundlagen

1. Pflichten und Rechte der Eltern und Schüler

  • Die Schülerinnen und Schüler sind zu pünktlichem und regelmässigem Schulbesuch verpflichtet. Sie haben die Anweisungen der Lehrpersonen, der Hauswarte, der Schulleitung und der Schulpflege zu befolgen.
  • Die Eltern tragen die Verantwortung in der Erziehung ihrer Kinder. Die Lehrperson unterstützt die Eltern in ihrem Erziehungsauftrag. Es ist Sache der Eltern, ihre Kinder in der Freizeit zu beaufsichtigen.
  • Kindern und Jugendlichen an der Volksschule sind das Rauchen und der Genuss von Alkohol und Drogen gesetzlich verboten.
  • Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, von den Lehrpersonen und der Schulleitung in schulischen Sachfragen sowie in persönlichen Angelegenheiten und Problemen angehört zu werden. Bei letzteren kann auch die Schulsozialarbeiterin kontaktiert werden.
  • Eltern, denen die Betreuung ihrer Kinder bei angekündigten Schul­ausfällen trotz eigener Bemühungen nicht möglich ist, können sich bei der Schulleitung Diese Kinder werden zur Beauf­sichtigung im Rahmen ihres regulären Stundenplans einer Lehrperson zugeteilt.

2. Versicherung, Pause

  • Unfälle, die im Zusammenhang mit dem Schulbetrieb stehen, sind durch die Eltern der zuständigen Krankenkasse zu melden.
  • Den Schülerinnen und Schülern ist es untersagt‚ sich ohne Erlaubnis einer Lehrperson während den Pausen vom Schulareal zu entfernen.

3. Absenzen, Urlaub

  • Eltern melden ihre kranken Kinder bei der Klassenlehrperson oder über das Sekretariat ab. Am ersten Schultag nach einer Absenz bringen die Schülerinnen und Schüler der Klassenlehrperson eine von den Eltern unterschriebene Entschuldigung.
  • Unentschuldigte Absenzen der Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler werden im Zwischenbericht und im Jahreszeugnis ausgewiesen. Im Jahreszeugnis steht die Anzahl aller unentschuldigten Absenzen des Schuljahres.
  • Gemäss § 38 des Schulgesetzes haben die Schülerinnen und Schüler auf Ersuchen der Eltern Anspruch auf vier freie Schulhalbtage pro Schuljahr. Diese sind rechtzeitig (1 Woche im Voraus) durch die Eltern, bei der Klassen­lehrperson zu melden.
Freie Halbtage nach § 38 bei besonderen Schulanlässen müssen bei der Schulpflege schriftlich beantragt werden. Als besondere Anlässe gelten: 1. Schultag (1. Jahr Kindergarten, 1. EK / 1. Primar, 1. Oberstufe), Schulreisen, Klassenausflüge, Exkursionen, Jugend- und Schülerfeste, Sporttage, Nachtwanderungen, Lager, Projekttage und -wochen, Schulschlussveranstaltungen, Zensurfeiern.
  • Gesuche, welche die Kompetenz der Lehrperson über­schreiten, leitet diese an die Schulpflege weiter.

Hausordnung

4. Schulbeginn, Pausen

  • Das Schulhaus wird erst betreten, nachdem es geläutet hat.
  • In den grossen Pausen verlassen die Schüler die Klassenzimmer und das Schulhaus.
  • Als Pausenplatz gilt das ganze Schulareal‚ ausgenommen die Plätze bei den Veloständern.
  • Bei Temperaturen unter 0°C können sich die Schüler kurz vor Beginn der ersten beiden Unterrichtsstunden am Morgen im EG des Rains 1-3 ruhig aufhalten
  • Generell ist festzuhalten, dass die Schüler auch bei kalten Temperaturen und unangenehmen Wetterverhältnissen in den Pausen nach draussen gehen.

5. Verhalten in Schulhaus und Turnhalle

  • In allen Schulräumen und Gruppenräumen werden Finken getragen. In den Fachräumen für Werken und Hauswirtschaft ist festes Schuhwerk obligatorisch.
  • Schulmaterial ist sorgfältig zu behandeln. Verlorenes oder beschädigtes Material wird auf Kosten des Schülers ersetzt. Mutwillige Beschädigungen an Gebäude und Mobiliar werden auf Kosten der Verursacher instand gestellt.
  • Bei Turnbetrieb in den Hallen ist es den Schülerinnen und Schülern untersagt, sich in den Eingangshallen aufzuhalten.
  • Fundgegenstände werden dem Hauswart abgegeben und können auch dort abgeholt werden.
  • Es werden keinerlei Waffen auf dem Schulareal geduldet. Waffen werden von der Lehrerschaft eingezogen.
  • Schülerinnen und Schüler halten sich nie unbeaufsichtigt im Lehrerzimmer, im Medienraum, in den Kopierräumen oder im Materiallager auf.
  • Kickboard fahren ist im Schulhaus nicht erlaubt.
  • Das Tragen von Trainingsanzügen ist während des Sportunterrichts und in der Freizeit erlaubt.
  • Im Schulhaus ist das Kauen von Kaugummis nicht erlaubt. Sie gehören in den Abfalleimer.
  • In den Schulzimmern sind Süssgetränke nicht gestattet.
  • In den Gängen und offenen Arbeitsplätzen haben sich die Schüler so zu verhalten, dass Unterricht ungestört stattfinden kann.

6. Handyregelung

6.1     Unterstufe – generelles Verbot
6.2     Mittelstufe – generelles Verbot
6.3     Oberstufe
Die Handys werden zu Beginn der Lektion bei der Klassenlehrperson/ der Fachlehrperson abgegeben. Die abgegebenen Handys sind lautlos zu stellen. Sondergenehmigungen (z.B. im Berufswahlprozess) sind mit der Lehrperson zu besprechen. In den Pausen dürfen die Handys lautlos benutzt werden.            Die Mitnahme eines Handys in die Schule liegt in der Verantwortung der Eltern. Die Schule übernimmt keine Haftung bei Beschädigung oder Diebstahl. Verstösse Bei einfachen Verstössen gegen die Regeln des Handygebrauchs wird das Handy für den jeweiligen Halbtag eingezogen und bei der Lehrperson oder im Sekretariat deponiert. Wenn Schüler/ innen das Handy in grober Weise missbrauchen, wird bei Bedarf die Polizei eingeschaltet, namentlich wenn
  • Bildmaterial mit Darstellungen von Pornografie und Gewalt im Spiel ist
  • im Umfeld der Schule Bild- und Tonmaterial mit realem Hintergrund erstellt und verbreitet wird, das Menschen in entwürdigenden Situationen darstellt und
  • Menschen generell beleidigt werden.

7. Schulareal

  • Während der Schulzeit darf der Pausenplatz nicht befahren werden. (Ausnahme: Güterumschlag)
  • Wenn keine Schule stattfindet, ist es jedermann erlaubt, sich auf dem Schulhausareal aufzuhalten oder dort zu spielen.
  • Die Flachdächer dürfen aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Gegenstände werden nur vom Hauswart heruntergeholt.

8. Disziplinarmassnahmen

  • Schülerinnen und Schüler, welche die Bestimmungen dieser Hausordnung nicht einhalten oder speziellen Weisungen nicht Folge leisten, werden bestraft.

9. Empfehlungen Schulweg

  • Grundsätzlich können die Schülerinnen und Schüler mit Velos und Mofas zur Schule kommen. Diese werden bei den Veloständern abgestellt. Sollte der Platz nicht ausreichen, haben die Schülerinnen und Schüler Priorität, die ausserhalb des Dorfteils Kleindöttingen wohnen. Die Veloständer werden nur teilweise videoüberwacht. Fahrzeuge werden auf eigenes Risiko abgestellt.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, auf dem Schulweg die Verkehrsregeln einzuhalten und die vorhandenen Radwege zu benützen.
  • Die Eltern sind dafür verantwortlich, dass die Fahrzeuge der Schülerinnen und Schüler in verkehrstüchtigem Zustand sind.
  • Aus Sicherheitsgründen wird ein Velohelm empfohlen.

10. Schulhaus, Turnhalle

  • Schuhe, Finken, Jacken, Mäntel, Mützen, Helme usw. werden in der Garderobe abgelegt. Jegliche Haftung wird abgelehnt.
Die Eltern werden gebeten, die Schule beim Einhalten dieser Schulordnung zu unterstützen. Diese Hausordnung stützt sich auf das Aargauische Schulgesetz vom 17. März 1981 und die Verordnung über die Volksschule vom 27. Juni 2012. Kleindöttingen, Mai 2018 Für die Schulpflege: der Präsident, P. Sutter            p.sutter Für die Schulleitung: G. Spuhler       g.spuhler

Nach oben ↑